Blaulichtreport Waltenhofen/Bayern
Der Gauklerhof - idyllisch, entspannt, märchenhaft - einfach ein Platz zum Wohl fühlen. Betreiber Benjamin Gaukler beschreibt das Anwesen, das schon seit mehreren Generationen im Besitz der Familie ist, als eine der schönsten und romantischsten Lokalitäten im Allgäu - und das zurecht. Seine kleinen, gemütlichen Nischen, die liebevoll zusammengestellte Dekoration, sowie raffinierte Details, machen den Gutshof mit seiner hohen Scheune zu einem der beliebtesten Event-Magnete der Region. Sei es für Festlichkeiten nach einer Taufe, zum 80er der Oma oder im Zeichen der Liebe, für prunkvolle oder auch schlichte Hochzeiten - hier kann wirklich jeder, seine persönliche Erfüllung und somit beste Voraussetzungen für ein unvergessliches Fest finden.
Nun hatte der Wirt allerdings die Rechnung wohl ohne den hiesigen Bäckerssohn gemacht…
Ein uns bereits aus vergangenen Jahren unbelehrbarer Schluckspecht, lud zum Anlass seiner Vermählung einen wilden Haufen, wüst zusammengewürfelter Trunkenbolde zur Feier. Keine Kosten und Mühen wurden gescheut, um dieses einmalige Erlebnis für das junge Paar unvergesslich zu machen.
Zuständig für die offene Zeremonie sowie das begleitende Gesangs-Orchester war kein geringerer als Rod Stewart selbst, der kurz vor der Trauung mit einem Privat-Hubschrauber auf dem Dach des Feuerholzschuppens abgeseilt wurde und diesen dem Erdboden gleich machte.
Dass es zum eigentlichen Höhepunkt, der atemberaubend schönen Trauungszeremonie überhaupt kam, grenzt an ein Wunder. Die in der Regel, bei weitem ausreichenden Begrüßungs-Sektflaschen erlebten kaum ihren Korkensprung, da waren sie auch schon geleert. Bier, Bowle, sowie Proseccomischgetränke wurden gierig den scheinbar ausgetrockneten Kehlen einverleibt. Zum endgültigen Eklat kam es dann während des Brautverziehens. Nachdem ein, hier namentlich nicht erwähnt werden wollender Gast, seines Zeichens brillentragender Profi-Tornadoianer, die Regeln des allseits beliebten Trinkspiels „und wer im Januar geboren ist,…“ etwas missverstanden hat und dies zum Anlass nahm, jeden Monat eine halbe Flasche des weißen Goldes zu exen, wurde die arrangierte Blaskapelle ihrer Instrumente und ihrer Tracht beraubt und ein wildes poken, ein haltloses Kreischen und ein tobsuchtsanfall-ähnliches Gebrüll nahm seinen Lauf. Halbnackte Wirre, wahnsinnig drein blickende Irre und stockbesoffene Feierwütige schmetterten Ultra-Songs, rissen sich ihren vornehmen Frack vom Körper, zertrümmerten in ihrem Wahn die Inneneinrichtung, verspeisten die Dekoration und rutschten oberkörperfrei über den vollgesudelten Scherbenhaufen von Parkettboden.
Erst der mutig einspringende Bräutigamsvater, mit einem Sammelsurium an gezielt verteilten Backpfeifen, konnte dem Chaos einhält gebieten und erinnerte das Pulk der Wahnsinnigen an den eigentlichen Zweck dieser Zusammenkunft.
Als zur späten Stunde auch noch die Vorhänge und Rosenkränze Feuer fingen, nachdem der stets gut gelaunte Anheizer und Diskettenjockey Berg den Song „Wenn es brennt“ von KIZ auflegte, wussten die Frisch-Vermählten, dass es höchste Zeit war, reissaus zu nehmen!
Zurück bleibt ein fassungsloser, total verstörter Hofbesitzer. „Ob wir uns von diesem Schock jemals erholen werden, das weiss kein Mensch. Einige dieser Leute liegen heute, Tage nach dem Saufgelage noch in unseren Vorgärten und saufen den Türenteiser und schnüffeln gierig am Terpentin unseres Hausmeisters! Sowas habe ich noch nie erlebt!“
In wie fern das flüchtige Paar finanziell noch belangt werden kann, müssen nun die jeweilgen Juristen klären. Auf Rückfrage bekam die örtliche Polizei einzig diese vom Bräutigam verfasste Stellungnahme: „Hurahagel lasst ma mein Ruh`! Des war a ohl inklusiv Hochzeit und wurd Bar bezahlt - können wir ja nix dazu, wenn die so Lappm’Hochzeitn gwohnt sind Herrgottsack!“
(Copyright: Marc Foerst / gekürzt)
Liebes Gauklerhof-Team,
wir haben alles an unserer Hochzeit geliebt.
Vielen Dank!Blaulichtreport Waltenhofen/Bayern
Der Gauklerhof - idyllisch, entspannt, märchenhaft - einfach ein Platz zum Wohl fühlen. Betreiber Benjamin Gaukler beschreibt das Anwesen, das schon seit mehreren Generationen im Besitz der Familie ist, als eine der schönsten und romantischsten Lokalitäten im Allgäu - und das zurecht. Seine kleinen, gemütlichen Nischen, die liebevoll zusammengestellte Dekoration, sowie raffinierte Details, machen den Gutshof mit seiner hohen Scheune zu einem der beliebtesten Event-Magnete der Region. Sei es für Festlichkeiten nach einer Taufe, zum 80er der Oma oder im Zeichen der Liebe, für prunkvolle oder auch schlichte Hochzeiten - hier kann wirklich jeder, seine persönliche Erfüllung und somit beste Voraussetzungen für ein unvergessliches Fest finden.
Nun hatte der Wirt allerdings die Rechnung wohl ohne den hiesigen Bäckerssohn gemacht…
Ein uns bereits aus vergangenen Jahren unbelehrbarer Schluckspecht, lud zum Anlass seiner Vermählung einen wilden Haufen, wüst zusammengewürfelter Trunkenbolde zur Feier. Keine Kosten und Mühen wurden gescheut, um dieses einmalige Erlebnis für das junge Paar unvergesslich zu machen.
Zuständig für die offene Zeremonie sowie das begleitende Gesangs-Orchester war kein geringerer als Rod Stewart selbst, der kurz vor der Trauung mit einem Privat-Hubschrauber auf dem Dach des Feuerholzschuppens abgeseilt wurde und diesen dem Erdboden gleich machte.
Dass es zum eigentlichen Höhepunkt, der atemberaubend schönen Trauungszeremonie überhaupt kam, grenzt an ein Wunder. Die in der Regel, bei weitem ausreichenden Begrüßungs-Sektflaschen erlebten kaum ihren Korkensprung, da waren sie auch schon geleert. Bier, Bowle, sowie Proseccomischgetränke wurden gierig den scheinbar ausgetrockneten Kehlen einverleibt. Zum endgültigen Eklat kam es dann während des Brautverziehens. Nachdem ein, hier namentlich nicht erwähnt werden wollender Gast, seines Zeichens brillentragender Profi-Tornadoianer, die Regeln des allseits beliebten Trinkspiels „und wer im Januar geboren ist,…“ etwas missverstanden hat und dies zum Anlass nahm, jeden Monat eine halbe Flasche des weißen Goldes zu exen, wurde die arrangierte Blaskapelle ihrer Instrumente und ihrer Tracht beraubt und ein wildes poken, ein haltloses Kreischen und ein tobsuchtsanfall-ähnliches Gebrüll nahm seinen Lauf. Halbnackte Wirre, wahnsinnig drein blickende Irre und stockbesoffene Feierwütige schmetterten Ultra-Songs, rissen sich ihren vornehmen Frack vom Körper, zertrümmerten in ihrem Wahn die Inneneinrichtung, verspeisten die Dekoration und rutschten oberkörperfrei über den vollgesudelten Scherbenhaufen von Parkettboden.
Erst der mutig einspringende Bräutigamsvater, mit einem Sammelsurium an gezielt verteilten Backpfeifen, konnte dem Chaos einhält gebieten und erinnerte das Pulk der Wahnsinnigen an den eigentlichen Zweck dieser Zusammenkunft.
Als zur späten Stunde auch noch die Vorhänge und Rosenkränze Feuer fingen, nachdem der stets gut gelaunte Anheizer und Diskettenjockey Berg den Song „Wenn es brennt“ von KIZ auflegte, wussten die Frisch-Vermählten, dass es höchste Zeit war, reissaus zu nehmen!
Zurück bleibt ein fassungsloser, total verstörter Hofbesitzer. „Ob wir uns von diesem Schock jemals erholen werden, das weiss kein Mensch. Einige dieser Leute liegen heute, Tage nach dem Saufgelage noch in unseren Vorgärten und saufen den Türenteiser und schnüffeln gierig am Terpentin unseres Hausmeisters! Sowas habe ich noch nie erlebt!“
In wie fern das flüchtige Paar finanziell noch belangt werden kann, müssen nun die jeweilgen Juristen klären. Auf Rückfrage bekam die örtliche Polizei einzig diese vom Bräutigam verfasste Stellungnahme: „Hurahagel lasst ma mein Ruh`! Des war a ohl inklusiv Hochzeit und wurd Bar bezahlt - können wir ja nix dazu, wenn die so Lappm’Hochzeitn gwohnt sind Herrgottsack!“
(Copyright: Marc Foerst / gekürzt)
Liebes Gauklerhof-Team,
wir haben alles an unserer Hochzeit geliebt.
Vielen Dank!